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Minecraft kindersicher machen

Stefans Schwerpunkte liegen im Umfeld von Betriebssystemen, serverbasierten Diensten und im weitesten Sinne in allgemeiner technischer Infrastruktur. Tagsüber mit strategischen IT-Themen beschäftigt, tackert er Nachts doch mal gerne ins schwarze Loch.
swarkn

Wie bekommt man eigentlich die Java Version von Minecraft kindersicher? Eine ernste Frage. Nicht um Jugendliche davon abzuhalten Quatsch zu machen oder im Minecraft im Internet abzusichern. Ich dachte erst kürzlich eher daran, die Welt von Minecraft für unsere Kleinsten zugänglich zu machen. 

Das Problem war, dass meine Kleine immer Angst hatte, wenn es beispielsweise Nacht wurde, oder Monster jedweder Art erschienen. Auch das Wetter kann Angst machen, wenn es ordentlich über Papas Subwoofer am PC rumpelt. 

Und da ich davon ausging, dass ich mit dem Problem alleine bin – hier also meine Anleitung, wie man Minecraft kindersicher bekommt.

Welt erstellen

Wie gewohnt in Minecraft eine Welt erstellen

Minecraft kindersicher 1

Irgendeinen eindeutigen Namen verpassen und auf „Weitere Weltoptionen…“ klicken.

Minecraft kindersicher 2-1

 

 

Achtet darauf, dass die Option „Cheats erlauben“ in jedem Fall „An“ ist! Der Seed „10101010“ hilft einen guten Startpunkt für die Kinder zu erstellen. Ist aber optional. Mehr dazu später.

Minecraft kindersicher konfigurieren

Nachdem die Welt erstellt und geladen wurde, könnt ihr euch umgucken. Drückt dann die taste „T“. unten links im Fenster müsste nun ein Cursor blinken. Dort gebt ihr folgendes Zeile für Zeile ein:

/gamerule doDaylightCycle false
/gamerule doWeatherCycle false
/gamerule doMobSpawning false
/weather clear
/time set noon
/difficulty peaceful
/gamemode creative

Die Befehle sollten in etwa folgende Ausgaben erzeugen:Minecraft kindersicher 3

Was ist passiert?

  1. Es wird nie wieder Nacht und bleibt auf Mittags stehen
  2. Das Wetter ändert sich nie wieder und es bleibt immer klar (sonnig)
  3. Es werden nie wieder Mobs (böse Spielfiguren) erscheinen, noch werden irgendwo böse Spielfiguren in dunklen Ecken lauern
  4. Das Spiel ist im Kreativ-Modus. Soll heißen – die Kinder können fliegen und haben Zugriff auf alle Bausteine.

Damit sollte Mincraft kindersicher geworden sein. Zumindest die Welt, die ihr erstellt habt.

Schlusswort

Wer jetzt noch auf die Erkläung des Seed gewartet hat – ja richtig, da war noch was. Mit diesem Befehl hier („T“ drücken und eintippen):

/tp @p -450 80 250

Werdet ihr in ein Dorf teleportiert, in dessen Nähe es einfacher sein dürfte, mit dem Spiel zu beginnen. 🙂

Viele Späße noch!

swarkn aka. Stefan

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HiFi Audio Streamer auf Basis von Raspberry PI2 und Hifiberry DAC+ Pro

Thomas ist aktiver Löter seit 36 Jahren und sieht die Welt in 16 Graustufen (Alternativtheorie: 98/2) ;-)
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Liebe Freunde des gepflegten Lötkolbenschwingens, diesmal werde ich mal über ein größeres Projekt schreiben – einen HiFi Audio Streamer auf Basis eines Rhaspberry PI2 ! 🙂

Teil 1 – Vorgeschichte

Zuerst möchte ich einmal erleutern, was mich auf die Idee zu diesem Projekt brachte.

In meinem HiFi equipment befindet sich noch viel „klassische“ Zuspielertechnik die ich sicher nicht wegwerfen oder verkaufen werde (z.B. Linn Plattenspieler, getunter Onkyo DX7555 etc.).

ABER: Als FM Tuner und „Multimediaplayer“ (d.h. Internetradio und Audio Streamingclient) habe ich bisher einen Muvid IR715 im Einsatz.

Muvid IR715
Muvid IR715

Ganz davon abgesehen, dass die Bedienung dieses Gerätes eine echte Strafe ist, kann dieses Gerät keine hochwertigen FLAC abspielen. Auf meinem Medienserver habe ich aber zwischenzeitlich fast die Hälfte meiner CDs als FLAC abgelegt und würde diese auch gerne auf der HiFi Anlage im Wohnzimmer spielen ohne sie für den Muvid in MP3 wandeln zu müssen.

Schlussfolgerung:

In Anbetracht der Tatsache, dass alle FM Sender inzwischen als Internetradio Streams verfügbar sind, wollte ich mir jetzt also ein „Audio Media Center“ bauen, dass die Bezeichnung HiFi auch wirklich verdient und ohne einen FM Receiver auskommt und dann den Muvid in „Rente“ schicken !

Die klassischen Audiostreamer (z.B. Teufel) fand ich weder von der Bedienung noch vom Klang her als „prickelnd“.

Nach kurzer Suche im Internet wurde ich auf drei Projekte aufmerksam, die alle auf der gleichen Ursprungsentwicklung entstanden sind und den Raspberry Pi als Streaming Basis verwenden (z.T. auch noch für andere Minicomputer verfügbar)

Dies Projekte sind: Volumio, Rune Adio, und Moode Audio.

Rhaspberry PI2
Rhaspberry PI2

Nun – der blanke Rhaspbery PI selbst ist ja nicht gerade für seinen guten Klang bekannt und ein externer USB DAC ist hier auch nicht optimal. Für die USB Ausgabe wird recht viel Rechenleistung benötigt, die der RPi nicht hat, und daher leidet der Klang durch Taktschwankungen (Jitter). Natürlich gibt es auch USB DACs im 4 stelligen Bereich, die Jitter Eliminator Schaltungen beinhalten und das dann wieder gerade biegen – das passt vom Budget aber nicht zu einem RPI Projekt 😉

Für den RPi 2 gibt es aber zwischenzeitlich einige interessante DACs (Digital Analog Converter) die auf den Pfostenstecker (GPIO) des RPI gesteckt werden und I2S als Protokoll benutzten. Die I2S DACs sollen deutlich besser klingen als USB DACs – allerdings ist I2S nicht für die Übertragung der Daten über eine größere Strecke geeignet und daher sollte man die DAC Platinen auch wirklich auf den GPIO stecken und nicht irgendwohin verlängern !I2S DAC - nur ein Beispiel

I2S DAC – nur ein Beispiel

Hier schreibt jemand, warum er der Meinung ist, dass I2S besser klingt. https://volumio.org/raspberry-pi-i2s-dac-sounds-so-good/   Diese Meinung kann ich aber nur teilweise teilen – denn die Ursache des besseren Klangs hat meiner Meinung nach andere Ursachen als den kürzeren Signalpfad (das werde ich aber in den folgenden Teilen noch erläutern)

Auf Komfort wollte ich natürlich auch nicht verzichten und wollte daher gerne auch ein System dass Hardwarelautstärkeregelung beherrscht. (Softwarelautstärkeeinstellung kostet nämlich Auflösung und daher Klangqualität!).

Und dann kam mir noch die Idee, dass ich eigentlich auch ganz gerne sehen möchte, was da gerade spielt .. also wollte ich gerne ein Display … Wünsche über Wünsche 🙂

 

Teil 2 folgt in Kürze – dort werde ich erläutern, welche Basiskomponenten ich für das Projekt gewählt habe und warum !

 

Viele Grüße und keep on DIY,

Euer Löti

 

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