NodeMCU gecheckt ✔ (Teil 1)

Hallo zusammen, bzw. liebe NodeMCU Freunde! 😉

ja – es wird mal wieder Zeit! Und als erstes Hands-on in diesem schon fortgeschrittenen Jahr habe ich uns die NodeMCU gecheckt! Ich werde den gesamten Beitrag tatsächlich auf zwei Beiträge aufteilen, damit wir noch übersichtlich bleiben. Viel Spaß!

Was ist die NodeMCU eigentlich?

In kurzen Worten – ein Kleinstrechner für den IoT Einsatz mit integriertem WLAN, Speicher und diversen Schnittstellen, welcher über USB oder einer 3V Versorgung gespeist wird.

Um genauer zu sein – die NodeMCU ist ein Development-Board des NodeMCU-Team für das ESB-12  Modul der chinesischen Firma Ai-Thinker. Das ESB-12 Modul selbst basiert auf dem ESP8266 SOC, welchen die Firma espressif aus Shanghai herstellt.

Das Development-Board (auch DevKit genannt) wird OpenSource entwickelt. Alle relevanten Informationen dazu findet ihr im entsprechenden GitHub repository.

Damit ist auch klar – es gibt mehr als nur einem Hersteller für ein DevKit in der letzten Spezifikation 1.0 (bei Veröffentlichung des Artikels). Das Board kann über alle üblichen Internethändler und China-Warenhäuser geordert werden. Hier die Vorder- und Rückseite meines Boards:

NodeMCU oben
NodeMCU oben
NodeMCU unten
NodeMCU unten

Das ESB-12 Modul gibt es in drei unterschiedlichen Varianten:

ESP-12EESP-12FESP-12S
Package: SMD-22Package: SMD-22Package: SMD-16
Für „Secondary Development“Certification: FCC, CECertification: FCC, CE
Product Specs.Product Specs.Product Specs.

Das Modul auf Basis des ESP8266 wird in zwei weiteren Varianten mit Untervarianten produziert (ESP-01 & ESP-07) auf die ich hier nicht näher eingehen will. Ein gemeinsames Handbuch zu allen Versionen findet ihr hier.

Das von mir gekaufte Development-Board wurde von der Firma WeMos produziert und nennt sich „WeMos LoLin NodeMCU v3“ und hat einen ESP-12E verbaut. Obwohl es das Modul auf dem Markt noch in rauen Massen zu kaufen gibt, stellt WeMos bereits jetzt nach Einführung 2016 keine Informationen mehr auf seiner Homepage zur Verfügung. Macht aber nichts – ist ja ohnehin nach offenem Design. 🙂

Die Kosten von knapp 3€ inkl. Lieferung aus China erklären das Modul in der Anschaffung für schmerzfrei. daumenhoch

Ein Breakout Board für das DevKit des Moduls eines SOC?

So sieht es aus. Zusätzlich habe ich mir noch ein Breakout Board für die NodeMCU gekauft:

Die Sinnhaftigkeit des Breakout Boards ergibt sich wie folgt:

  • Es lassen sich Stromquellen zwischen 6V und 24V anschließen
  • Für Entwicklungsarbeiten bestens durch Steckkontakte ausgerüstet
  • Es stehen mehr als nur die normalen 3V zur Verfügung (wichtig für bestimmte Sensoren)

Also: daumenhoch. Hier noch eine kleine Galerie mit Messwerten der einzelnen Pins unter unterschiedlichen Betriebszuständen und Spannungsversorgungen (Ext., USB):

Das soll es für das erste gewesen sein. Hoffe es hat euch gefallen. Im nächsten Teil möchte ich mich für euch mit den Entwicklungsmöglichkeiten auseinandersetzen und die grundsätzlichen Einsatzmöglichkeiten beleuchten.

Bis dahin – haut rein!

Viele Grüße,
-swarkn

swarkn

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Stefans Schwerpunkte liegen im Umfeld von Betriebssystemen, serverbasierten Diensten und im weitesten Sinne in allgemeiner technischer Infrastruktur. Tagsüber mit strategischen IT-Themen beschäftigt, tackert er Nachts doch mal gerne ins schwarze Loch.
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Autor: swarkn

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