NodeMCU gecheckt ✔ (Teil 1)

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Stefans Schwerpunkte liegen im Umfeld von Betriebssystemen, serverbasierten Diensten und im weitesten Sinne in allgemeiner technischer Infrastruktur. Tagsüber mit strategischen IT-Themen beschäftigt, tackert er Nachts doch mal gerne ins schwarze Loch.
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Hallo zusammen, bzw. liebe NodeMCU Freunde! 😉

ja – es wird mal wieder Zeit! Und als erstes Hands-on in diesem schon fortgeschrittenen Jahr habe ich uns die NodeMCU gecheckt! Ich werde den gesamten Beitrag tatsächlich auf zwei Beiträge aufteilen, damit wir noch übersichtlich bleiben. Viel Spaß!

Was ist die NodeMCU eigentlich?

In kurzen Worten – ein Kleinstrechner für den IoT Einsatz mit integriertem WLAN, Speicher und diversen Schnittstellen, welcher über USB oder einer 3V Versorgung gespeist wird.

Um genauer zu sein – die NodeMCU ist ein Development-Board des NodeMCU-Team für das ESB-12  Modul der chinesischen Firma Ai-Thinker. Das ESB-12 Modul selbst basiert auf dem ESP8266 SOC, welchen die Firma espressif aus Shanghai herstellt.

Das Development-Board (auch DevKit genannt) wird OpenSource entwickelt. Alle relevanten Informationen dazu findet ihr im entsprechenden GitHub repository.

Damit ist auch klar – es gibt mehr als nur einem Hersteller für ein DevKit in der letzten Spezifikation 1.0 (bei Veröffentlichung des Artikels). Das Board kann über alle üblichen Internethändler und China-Warenhäuser geordert werden. Hier die Vorder- und Rückseite meines Boards:

NodeMCU oben
NodeMCU oben
NodeMCU unten
NodeMCU unten

Das ESB-12 Modul gibt es in drei unterschiedlichen Varianten:

ESP-12EESP-12FESP-12S
Package: SMD-22Package: SMD-22Package: SMD-16
Für „Secondary Development“Certification: FCC, CECertification: FCC, CE
Product Specs.Product Specs.Product Specs.

Das Modul auf Basis des ESP8266 wird in zwei weiteren Varianten mit Untervarianten produziert (ESP-01 & ESP-07) auf die ich hier nicht näher eingehen will. Ein gemeinsames Handbuch zu allen Versionen findet ihr hier.

Das von mir gekaufte Development-Board wurde von der Firma WeMos produziert und nennt sich „WeMos LoLin NodeMCU v3“ und hat einen ESP-12E verbaut. Obwohl es das Modul auf dem Markt noch in rauen Massen zu kaufen gibt, stellt WeMos bereits jetzt nach Einführung 2016 keine Informationen mehr auf seiner Homepage zur Verfügung. Macht aber nichts – ist ja ohnehin nach offenem Design. 🙂

Die Kosten von knapp 3€ inkl. Lieferung aus China erklären das Modul in der Anschaffung für schmerzfrei. daumenhoch

Ein Breakout Board für das DevKit des Moduls eines SOC?

So sieht es aus. Zusätzlich habe ich mir noch ein Breakout Board für die NodeMCU gekauft:

Die Sinnhaftigkeit des Breakout Boards ergibt sich wie folgt:

  • Es lassen sich Stromquellen zwischen 6V und 24V anschließen
  • Für Entwicklungsarbeiten bestens durch Steckkontakte ausgerüstet
  • Es stehen mehr als nur die normalen 3V zur Verfügung (wichtig für bestimmte Sensoren)

Also: daumenhoch. Hier noch eine kleine Galerie mit Messwerten der einzelnen Pins unter unterschiedlichen Betriebszuständen und Spannungsversorgungen (Ext., USB):

Das soll es für das erste gewesen sein. Hoffe es hat euch gefallen. Im nächsten Teil möchte ich mich für euch mit den Entwicklungsmöglichkeiten auseinandersetzen und die grundsätzlichen Einsatzmöglichkeiten beleuchten.

Bis dahin – haut rein!

Viele Grüße,
-swarkn

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HiFi Audio Streamer auf Basis von Raspberry PI2 und Hifiberry DAC+ Pro

LordLoetkolben

Thomas ist aktiver Löter seit 36 Jahren und sieht die Welt in 16 Graustufen (Alternativtheorie: 98/2) ;-)

Liebe Freunde des gepflegten Lötkolbenschwingens, diesmal werde ich mal über ein größeres Projekt schreiben – einen HiFi Audio Streamer auf Basis eines Rhaspberry PI2 ! 🙂

Teil 1 – Vorgeschichte

Zuerst möchte ich einmal erleutern, was mich auf die Idee zu diesem Projekt brachte.

In meinem HiFi equipment befindet sich noch viel „klassische“ Zuspielertechnik die ich sicher nicht wegwerfen oder verkaufen werde (z.B. Linn Plattenspieler, getunter Onkyo DX7555 etc.).

ABER: Als FM Tuner und „Multimediaplayer“ (d.h. Internetradio und Audio Streamingclient) habe ich bisher einen Muvid IR715 im Einsatz.

Muvid IR715
Muvid IR715

Ganz davon abgesehen, dass die Bedienung dieses Gerätes eine echte Strafe ist, kann dieses Gerät keine hochwertigen FLAC abspielen. Auf meinem Medienserver habe ich aber zwischenzeitlich fast die Hälfte meiner CDs als FLAC abgelegt und würde diese auch gerne auf der HiFi Anlage im Wohnzimmer spielen ohne sie für den Muvid in MP3 wandeln zu müssen.

Schlussfolgerung:

In Anbetracht der Tatsache, dass alle FM Sender inzwischen als Internetradio Streams verfügbar sind, wollte ich mir jetzt also ein „Audio Media Center“ bauen, dass die Bezeichnung HiFi auch wirklich verdient und ohne einen FM Receiver auskommt und dann den Muvid in „Rente“ schicken !

Die klassischen Audiostreamer (z.B. Teufel) fand ich weder von der Bedienung noch vom Klang her als „prickelnd“.

Nach kurzer Suche im Internet wurde ich auf drei Projekte aufmerksam, die alle auf der gleichen Ursprungsentwicklung entstanden sind und den Raspberry Pi als Streaming Basis verwenden (z.T. auch noch für andere Minicomputer verfügbar)

Dies Projekte sind: Volumio, Rune Adio, und Moode Audio.

Rhaspberry PI2
Rhaspberry PI2

Nun – der blanke Rhaspbery PI selbst ist ja nicht gerade für seinen guten Klang bekannt und ein externer USB DAC ist hier auch nicht optimal. Für die USB Ausgabe wird recht viel Rechenleistung benötigt, die der RPi nicht hat, und daher leidet der Klang durch Taktschwankungen (Jitter). Natürlich gibt es auch USB DACs im 4 stelligen Bereich, die Jitter Eliminator Schaltungen beinhalten und das dann wieder gerade biegen – das passt vom Budget aber nicht zu einem RPI Projekt 😉

Für den RPi 2 gibt es aber zwischenzeitlich einige interessante DACs (Digital Analog Converter) die auf den Pfostenstecker (GPIO) des RPI gesteckt werden und I2S als Protokoll benutzten. Die I2S DACs sollen deutlich besser klingen als USB DACs – allerdings ist I2S nicht für die Übertragung der Daten über eine größere Strecke geeignet und daher sollte man die DAC Platinen auch wirklich auf den GPIO stecken und nicht irgendwohin verlängern !I2S DAC - nur ein Beispiel

I2S DAC – nur ein Beispiel

Hier schreibt jemand, warum er der Meinung ist, dass I2S besser klingt. https://volumio.org/raspberry-pi-i2s-dac-sounds-so-good/   Diese Meinung kann ich aber nur teilweise teilen – denn die Ursache des besseren Klangs hat meiner Meinung nach andere Ursachen als den kürzeren Signalpfad (das werde ich aber in den folgenden Teilen noch erläutern)

Auf Komfort wollte ich natürlich auch nicht verzichten und wollte daher gerne auch ein System dass Hardwarelautstärkeregelung beherrscht. (Softwarelautstärkeeinstellung kostet nämlich Auflösung und daher Klangqualität!).

Und dann kam mir noch die Idee, dass ich eigentlich auch ganz gerne sehen möchte, was da gerade spielt .. also wollte ich gerne ein Display … Wünsche über Wünsche 🙂

 

Teil 2 folgt in Kürze – dort werde ich erläutern, welche Basiskomponenten ich für das Projekt gewählt habe und warum !

 

Viele Grüße und keep on DIY,

Euer Löti

 

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